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12. April 2015

ARA Ostfalen Brevet 200 2015

Über die letzten Tage vorbereitet erfühlte das gut bepackte Rennrad am späten Freitag Nachmittag das erste mal in diesem Jahr den Straßenbelag. Im Gepäck befanden sich eine komplette Regenmontur, Notfalllösungen für unterwegs, drei mit Dextro Energy bedruckte Flaschen mit Getränken, eine Auswahl selbig bedruckter Riegel, Navigationsgerät, Beleuchtung und ein frisch beantragter Jugendherbergsausweis mit passenden Buchungsunterlagen. Während nun der letzte Schnee am Straßenrand der Sonne unterlegen war, ging es in den rund 80 Kilometer entfernten Elm, wo bald eine Nacht mit so wenig Komfort wie möglich und so viel wie nötig begann. Der nächste Tag begann dort mit der Weiterfahrt zum Startort, an welchem eine Vielzahl ungewöhnlicher von Muskelkraft betriebener Fahrzeuge beobachtet wurde, die teilweise mehr Raumschiffen glichen, als Fahrrädern. Schließlich wurde die anfängliche Aufregung kurz vor dem Start genommen, indem man als Brevetneuling bekannt aus dem letztjährigen „Projekt Styrkeproven 2014“ das Glück hatte, kurz vor dem 50-60-Köpfigen Starterfeld vorgestellt zu werden. Die folgenden ersten Kilometer des Brevets begannen bei schönstem Frühlingswetter in lockerem Tempo und nachdem die erste Kontrolle nach 37 Kilometern mit der vorderen Gruppe ohne Probleme erreicht wurde, klappte auch die Navigation und Überfahrt zur nächsten Kontrolle bei Kilometer 100 ohne weitere Zwischenfälle. Die erste große Flasche war geleert und unterwegs fand auch schon der erste Riegel seinen Weg in den Magen, weshalb nun ein Stück Gebäck mit einem kühlen Getränk von der Kontrolltankstelle für die nächsten Stunden reichen sollte. Während anschließend sehr gut beobachtet werden konnte, wie die umliegenden Windkraftanlagen kurz vor der Sturmabschaltgrenze Energie produzierten, folgten zu Zweit die 47 härtesten Kilometer gegen den Wind bis zur nächsten Kontrolltankstelle. Der jetzt nicht mehr von vorne, sondern von der Seite kommende Wind, brachte über das gut bepackte Rad hohe seitliche Steigungsprozente in die Anzeigen der Navigation, welche bei Kilometer 180 an einem Supermarkt mit neuen Batterien versorgt werden mussten. Mit gutem Gefühl und Rückenwind schoben die Beine das Rad dann über die letzten Kilometer des Hügels „Elm“ an der letzten Kontrolle entlang bis zur Zielkontrolle bei Kilometer 208, an welcher nach Abgabe der Kontrollkarte erster Regen einsetzte. Aufgrund der immer stärker werdenden Winde aus dem Süden musste nun beschlossen werden, die Rückreise in jene Windrichtung nach Hause über öffentliche Verkehrsmittel fortzusetzen. Mit einer Menge Kilometern in den Beinen wurde erstmalig der große rot eingebrannte Sonnenbrand des Jahres unterhalb von Ärmeln und Radhose entdeckt, welcher die erfolgreiche Absolvierung des ersten Brevets in diesem Jahr noch einmal eindrucksvoll festhält !! :)
 

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