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17. August 2013

EBM Seiffen 2013

Vor nun mehr fast zwei Wochen stand für mich an der deutsch-tschechischen Grenze in Seiffen im Erzgebirge der letzte Lauf der European Marathon Man Serie auf dem Plan. Also ging es Samstag sieben Uhr morgens, bewaffnet mit einem großen Rucksack, einem Rollkoffer und dem Fahrrad, Richtung Goslar zum Zug. Nach acht Stunden Zug- und Busfahrt ging es dann zu Fuß weiter zum Fahrerlager. Dort wurde das Zelt aufgebaut und etwas gegessen. Anschließend ging es noch zur Anmeldung und schließlich gegen zehn in den Schlafsack. Das Wetter verschlechterte sich über Nacht zunehmend und im Zelt bekam man die vorbeiziehenden Gewitter deutlich mit. Dementsprechend schlief ich nicht sonderlich gut und am nächsten Morgen war die Form nicht zufriedenstellend. Mir war ständig schlecht und ich fühlte mich schlapp und müde. Aber die Stimmung in Seiffen war super und die Sonne schien wieder mit ordentlich Kraft auf das ungefähr 1500 Teilnehmer große Starterfeld. Pünktlich um neun erfolgte dann der Start, der mit einer mehr oder weniger schnellen, zwölf Kilometer langen Einführungsrunde durch Seiffen begann. Aus dem A-Block hatte ich eine gute Ausgangsposition und verlor in der Einführungsrunde kaum Plätze. Nachdem es dann endlich so richtig auf die Strecke ging, sah das anders aus. Ich fand meinen Rhythmus nicht so Recht und verlor Plätze. Die Strecke lag mir mit ihren vielen kleinen Anstiegen nicht so sehr, machte aber trotzdem ordentlich Spaß. Erst gegen Hälfte des Rennens sprang mein Motor an und ich konnte wieder viele Plätze gut machen. Zufrieden bin ich mit dem Rennen nicht. Es reichte am Ende für Platz 24 gesamt auf der 40 Kilometer Strecke. Ein Gewitter nach dem anderen machten den Rest des Tages sehr anstrengend. Nach der Siegerehrung wurde das nasse Zelt eingepackt und das letzte Gewitter bei neuen Bekannten im Vorzelt vom VW Bus abgewartet. Schließlich war es nicht einfach, einfach so wegzufahren aber man lernt viele nette Leute kennen und es war schön zu sehen, dass man überall Unterstützung bekommt. Die Nacht wurde dann schließlich doch in einer kleinen aber sehr feinen Pension im Ort verbracht, da das Fahrerlager genau auf einem Hügel war und die Gewitter nicht aufhörten. Ich war noch nie im Leben so froh in einer Pension übernachten zu können. Es gab ein kleines Schwimmbad und am nächsten Morgen ein sehr leckeres Frühstück. Gegen acht fuhr der Bus in Seiffen ab und mit dem Zug wurde um 15:00 Uhr Goslar erreicht. Es war ein super Wochenende, aber Spuren hat es hinterlassen. Im Moment läuft alles eher schlecht als recht. Ich hoffe trotzdem, dass ich in Zierenberg das Beste draus mache !! :)
 

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