Immer mit der Ruhe
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Fritz

Fritz

Was am Wochenende bevorsteht, hat nicht mehr viel mit der Lustigkeit zu tun. Mit dem ARA Ostfalenbrevet 600 als längsten Qualifizierungsbrevet zu Paris-Brest-Paris 2015 steht nochmal ein hartes Stück Arbeit an. 644 Kilometer und 3757 Höhenmeter möchten bei regnerischer Wettervorhersage gefahren werden, wobei sich die Strecke durch eine Umleitung kurzfristig von anfänglich 627,56 Kilometern auf 644 Kilometer verlängert hat. Der morgige Brevet ist nunmehr der letzte Qualifizierungsbrevet für Paris-Brest-Paris 2015 und bringt außerdem nach den 200-, 300- und 400 Kilometer langen Brevets den Titel "Superrandonneur" ein, den nicht jeder schon im Alter von 19 Jahren erfahren hat. Mit allem an Gepäck möchte die Strecke in weniger als 24 Stunden gefahren sein und fordert die Lupine Lampen auf, die ganze Nacht durchzuleuchten. Das Gefühl vor dem Brevet ist gut und von voller Ruhe geprägt. Einige Tage zuvor die Arbeit am Crowdfounding Projekt Paris-Brest-Paris gestartet, schwirrt ohnehin kein anderer Gedanke im Kopf herum, als die über 1200 Kilometer in Frankreich zu organisieren und vor allem, sie zu finanzieren. Erste Unterstützer sind bereits gefunden - auf Deine Unterstützung wird nach Beendigung des 600-Kilometer Brevets gehofft. Ein vorletzter Satz in diesem Artikel soll noch die deutsche Post ehren, die mit ihrem Streik zu sehr viel unnötiger Arbeit und Mühe in der Woche vor dem Brevet verholfen hat und beinahe die Absage des Brevets durch fehlende Energieversorgung von Kamera und Navigation während des Brevets herbeiführen wollte. Anders als eben genannte wird morgen nicht gestreikt und mit großer Spannung wird ein erfeolgreicher und harter Arbeitstag erwartet !! :)
 

07. Juni 2015

Finding a new Trail

Nach präperieren des neu erforschten Pfades entstand letzte Woche mit Kameramann und professioneller Ausrüstung ein neuer Kurzfilm im Walde, der dem Blog nicht vorenthalten werden soll. Viel Spaß und Freude beim Ansehen !! :)
 

Der 400 Kilometer langen Strecke in angespannter Lage entgegenblickend, begannen ein paar Tage vor Start des ARA Ostfalenbrevet 400 die feineren Vorbereitungen, indem unter anderem versucht wurde, so viel gesundes Gewicht zu sich zu nehmen, wie nur irgendwie möglich. Schließlich sollte die Arbeit nicht erneut wie ein abgemagerter Häftling beenden werden und wer wollte nicht schon immer einmal ein halbes Kilo Kartoffelbrei um Mitternacht verspeisen, um am nächsten Morgen gleich den Inhalt der ganzen Packung Müsli in den Magen folgen zu lassen. Das Fahrrad geputzt, gepackt und gewartet ging es am späten Freitag Nachmittag mit dem Zug in die Nähe des Startorts zu einem anderen Teilnehmer, der einerseits freundlich einen Übernachtungsplatz zur Verfügung stellte und andererseits die Anreise am nächsten Morgen bequem machte. So war es dann nach sorgfältigem Anlegen der Arbeitskleidung am Samstag Morgen um 07:00 Uhr soweit, dass auf die 400 Kilometer lange Strecke mit 3565 Höhenmetern gestartet wurde. Während die Strecke nach Süden am Harz vorbei durchs Eichsfeld führte, um dann in Thüringen ihren Lauf zu nehmen, durften drei weitere nette Fahrer von verhältnismäßig viel Windschatten profitieren. Das schlecht vorhergesagte Wetter präsentierte sich auf den ersten 140 Kilometern mit mäßigem Gegenwind, anfangs sechs Grad und teils bewölktem, teils sonnigem Himmel besser als erwartet, sodass nur drei leichte Regenschauer das kleine Grüppchen trafen. Vor Erreichen der zweiten Kontrolltankstelle verkleinerten nun leider einige Anstiege das Grupetto um einen Fahrer, wobei man selbst auch gerade seinen ersten kleinen Tiefpunkt mit Produkten des Hauses Dextro Energy unterdrücken musste. Folglich wurde an jener Kontrolltankstelle mit einem belegten Brötchen weiter gegen die bevorstehende Erschöpfung von Ressourcen angekämpft und somit neue Kraft für die Absolvierung der weiteren Strecke über die schöne hügelige Landschaft geschaffen. Mit dem einen Auge bedauernd beobachtend, wie die Kollegen der Gruppe dem eigenen Tempo immer schlechter folgen konnten, schweifte das andere Auge durch die vom nun sonnigen Wetter beleuchtete schöne Landschaft, sodass schnell das nächste Teilstück zur dritten Kontrolltankstelle geschafft war, um ein Eis in den Magen gleiten zu lassen. Das schöne Wetter lobend, zog plötzlich eine dicke schwarze Wolkenwand in Richtung des nächsten langen Anstiegs und kaum war die Regenklamotte angelegt, ergoss sich der erste Schauer der heftigen Art bei Kilometer 190. Um nun den eigenen Körper im Regen warm zu halten, wurde sich unbeabsichtigt von der Gruppe abgesetzt und der Ritt durch den Regen im eigenen Tempo fortgesetzt. Auf kleinen Straßen einige Hügel nehmend, verbesserte sich das Wetter wieder, um dann auf vielbefahrenen Straßen bis weit in eine Kreishauptstadt im Ostharz zwischen schlecht gelaunten Autofahrern in noch heftigere Regenschauer inklusive Hagel und Wind auszubrechen. Den Wetterwechsel und den vielen Verkehr überstanden, ging es weiter am Harz entlang. Die Beine wurden als verhältnismäßig gut erfühlt, die Motivation wurde von der alleinigen Anführung des Brevets auf dem Rennrad angetrieben und die Anstiege des Harzes standen nun bevor, als ein weiteres belegtes Brötchen von der Kontrolltankstelle bei Kilometer 233 den Weg in den Magen fand. Von erneutem Regen begleitet wurde nach Einnahme der Speise der Harz Anstieg für Anstieg und Abfahrt für Abfahrt überfahren und alle mentale Kraft für die letzten 120 Kilometer tote Landschaft gesammelt, um nicht wieder wie beim 300 Kilometer Brevet durch die scheinbar unendlich langen Spargelfelder am Langeweiletot dahinzugehen. Die Abfahrten aus dem Harz herunter lauteten neben dem Abend auch besseres Wetter ein, sodass im Zeitfahrmodus bei Sonnenschein und Rückenwind über die ersten 10 Kilometer-Geraden der Magdeburger Börde geprügelt wurde, um dieser Landschaft bloß keinen Blick mehr als verdient zu verleihen. Erste Krämpfe kündigten sich in einem langen flachen Anstieg an und bereiteten Sorgen, aber es lief weiterhin gut. Vor Einbruch der Dunkelheit wurde schließlich an der letzten Kontrolltankstelle noch ein letztes Eis verspeist und die nächtliche Getränkeauswahl mit Cola und Dextro Energy vorbereitet, sodass auch dem Krampfproblemen entgegengewirkt werden konnte, natürlich nicht mit der Cola. Der untergehenden Sonne entgegen ging es in die Nacht, wobei als Ziel klar gesetzt war, vor Mitternacht mit der schnellsten Zeit auf dem Rennrad anzukommen und den Einsatz der Cola zu unterlassen. Mit stark abfallenden Temperaturen, einigen Verfahrern, der entgegen von Vorschriften viel zu hellen Lupine Lampen und dem Brevet, der bisher am meisten Spaß gebracht hat in den Beinen, wurde um 23:00 Uhr das Ziel nach 14 Stunden erreicht. Tatsächlich konnte die erneut schnellste Zeit auf dem Rennrad eingefahren werden und dieses mal ergatterte nur ein Velomobil eine noch schnellere Zeit.
400 Kilometer in 14 Stunden sind bekanntlich kein Zuckerschlecken und riefen neben viel Müdigkeit leider im Nachhinein noch starke Wunden durch Scheuerstellen oberhalb der Fußgelenke hervor. Der Dank für diesen Brevet geht an jene, welche das Projekt Paris-Brest-Paris bisher unterstützen und die Brevetgemeinschaft, die dieses mal zwei teure Übernachtungen erspart hat – es hat viel Spaß gemacht und eine kleine Spende für die kostenlose Berichterstattung bringt das Projekt sicher erfolgreicher bis zum Ende. In zwei Wochen startet mit über 600 Kilometern Länge der letzte Qualifizierungsbrevet und damit auch eine neue Herausforderung !! :)
 

Mit 400,59 Kilometern Länge, 3565 Höhenmetern und 90% Regenwarscheinlichkeit geht es morgen beim ARA Ostfalenbrevet 400 an die normale Schlafensgrenze. Seit dem letzten Brevet wurde zugegebenermaßen wenig Neues berichtet, was den Abiturprüfungen, viel Arbeit und letztendlich auch einer Menge Training auf dem Mountainbike zuschulden kommt. Die langen Trainingseinheiten mussten in den letzten Wochen leider wegen Zeitmangel auch etwas vernachlässigt werden, wodurch einerseits ein paar ausgeruhte Beine am Start erscheinen werden, aber andererseits auch die Kraft zum Ende hin nachlassen könnte.  Das Gefühl vor dem Brevet stellt sich dennoch recht gut ein, sodass mit ein wenig Optimismus betrachtet das Ziel schon vor Mitternacht erreicht werden könnte. Probleme können am ehesten das sehr schlecht  vorhergesagte Wetter, der bis an seine Kapazitätsgrenze gehende Akku der Navigation oder der schon angesprochene Gang an die Müdigkeitsgrenze bereiten. Auf der Chancenseite steht dagegen wieder eine schöne Strecke, die den Harz diesmal in einem großen Bogen quer durch Thüringen umrundet und vier längere Anstige sowie 3565 Höhenmeter mit sich bringt. Das Gefühl ist von Aufregung und Anspannung geprägt, morgen um 07:00 Uhr erfolgt der Start und das Vorhaben darf weiterhin mit einer kleinen Spende für die es auch zahlreiche Gegenleistungen gibt unterstützt werden !! :)
 

Der „ARA Ostfalenbrevet 300“ rief, der Freitag kam und die letzte Vorbereitung lief. Bei angenehmen Windverhältnissen und Temperaturen um die 8 Grad wurde gegen 17:00 Uhr dann die gut vorbereitete Anreise per Rad Richtung Norddeutschland angetreten, wobei eine quer am Rad befestigte Kekspackung sicher das optische Highlight an dem ohnehin schon relativ stark bepackten Rad bildete. Fraglich ob das Mithalten mit der Kekspackung möglich sei, befand sich mit dem letzte Woche eingetroffenen und daher noch mit relativ wenig Betriebsstunden ausgestatteten neuen Bordcomputer auch ein anderes optisches Highlight im Gepäck. Die Kekspackung durfte 80 Kilometer später in der Jugendherberge als Abendbrot genossen werden, denn eine schmackhafte, ausgewogene und kräftigende Mahlzeit darf vor einem wie am nächsten Tag folgenden Kraftakt natürlich kein Fehlen besitzen. Neben dem eben doch eher unausgewogenerem Verspeisen einer Kekspackung stand natürlich noch die Nächtigung in der Jugendherberge auf dem Programm, welche sich als nicht so komfortabel wie im heimischen Bett einstellte, aber mit voriger Dusche trotzdem ihre vollständige Durchführung bekam. Von leichten Kopfschmerzen begleitet begann nun am nächsten Morgen der Weg bis zum Frühstückstisch und anschließend noch zum vergleichsweise deutlich weiter entfernten Startort. Das erhobene Ziel war es, die über 300 Kilometer -ausgenommen der wenigen Pausen- mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern zu fahren. Um 08:30 Uhr erfolgte bei kühlen Temperaturen, bewölktem Himmel und ebenso wie am Vortag angenehmen Windverhältnissen der Start auf die 308 Kilometer lange Strecke mit 2402 Höhenmetern. Die Strecke sollte über den Elm hinweg über Dörfer und Felder Richtung Nordharz führen, was der oben besagte mit GPS und allem ausgestattete Radcomputer nur teilweise preisgab. So wurde schnell ein Mitstreiter gefunden, der mehr Erfahrung mit seiner Navigation besaß und dafür im Gegenzug von vergleichend mehr Windschatten profitieren durfte. Das heimische Trainingsgebiet erreicht, folgte ein kleinerer Anstieg, an dem sich zur Erreichung der gesetzten Ziele leider abgesetzt werden musste. Während auch das Wetter wärmer wurde, wurde ab jetzt ausschließlich alleine fahrend bald die erste Kontrolltankstelle erreicht, an welcher neben dem abstempeln schnellstens ein halber Liter Trinken gezapft wurde. In der einen Hand ein Croissant, in der anderen Hand den Lenker, ging es auf der schönen Strecke weiter, die nun immer dem südlichen Harzrand folgend Richtung Osten verlief. Nachdem sich mit ordentlich Druck in den Beinen bei Verlassen der heimischen Trainingsgefilde kurz verfahren wurde, war auch der Algorithmus des neuen Navigationsapparates geknackt, sodass der restlichen Befahrung der ersten Hälfte der Harzumrundung schon bald nichts mehr im Wege stand. Dem ordentlichen Druck in den Beinen Tribut zollend, konnte allerdings bei Kilometer 150 nur Dank Dextro Energy ein kurzer Einbruch nach einem kleinen Anstieg überlebt werden, sodass die zweite Kontrolltankstelle pflichtgemäß zur Vorbeugung gegen weitere derartige Fälle genutzt werden musste. Im Schatten des Kyffhäuser Denkmals die Anzahl der Croissants auf zwei erhöht, freute sich die Verdauung auch über ein Eis und einen weiteren halben Liter Trinken, bevor es weiter um den Harz ging und einige Höhenmeter zu bewältigen waren. Auch wenn der Mund bald in eine offene Starre verfiel, war der ordentliche Druck wieder da, die kurvige Straßenführung brachte viel Spaß und der von unzähligen Schlaglöchern und kopfsteingepflasterten Passagen geprägte Straßenbelag hielt wach, sodass die dritte Kontrolltankstelle, an der nun nur schnell stempeln, trinken und Eis verspeisen anstanden, gefühlt schnell erreicht waren. Was nun folgte, war das, was das Ultralangstreckenfahren zu echtem Sport werden lässt. Mit 235 Kilometern seit Start in den Beinen hatte man schon viele abwechslungsreiche Landschaften gesehen, viele Formen von Straßenbelägen erfahren und die meisten Probleme wie Navigationsprobleme oder die bereits etwas wundersame angesprochene Starre des offenen Mundes durchlebt. Die Beine waren gut und es folgten die letzten 75 Kilometer durch totes Land. Weder Hügel, noch Dörfer, kurvenreiche Straßen, kaputte Straßenbeläge, starre Positionen, Einbrüche, nicht einmal ein Windpark folgten. Mit Fragen wie „Kann man vor Langeweile sterben?“, „Wie groß muss ein Trecker sein, um ein zwei Kilometer langes Spargelfeld zu bewirtschaften?“ oder „Fliegt man hier wohl mit dem Flugzeug zum nächsten Einkaufsmarkt?“ beschäftigt, wurden diese mental sehr harten letzten 75 Kilometer im nicht vorhandenen Windschatten eines Liegerad-Mitstreiters gefahren, was der Sache mehr oder eher weniger half. Um kurz nach halb acht wurde sichtlich erschöpft das Ziel nach 309 Kilometern und ca. 11 Stunden erreicht. Nicht nur dieses Ziel wurde erreicht, denn mit Rausberechnung der drei Pausen an den Kontrolltankstellen stand auch ein 30,5er Schnitt auf dem neuen Radcomputer, was neben Abiturvorbereitungen schon fast überheblich zufriedenstellend ist und für die schnellste Zeit auf einem herkömmliche Fahrrad reichte. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, standen mit dem Weg zum nächstgelegenen Bahnhof und der Hinfahrt am Morgen am Ende 337 Kilometer auf der Anzeige. Um kurz nach halb elf stand das Rad wieder im Keller und die Dusche lief !! :)
 

Mit großer Freude konnte ein paar Tage zuvor festgestellt werden, dass die Streckenführung des zweiten Qualifizierungsbrevets für Paris-Brest-Paris 2015 einmal um den Harz herum führt. Mit 303 Kilometern Länge und 2402 Höhenmetern wird der morgige Tag ohnehin ein langer Samstag werden, der nun durch ein wenig Streckenkentniss den durch Abiturklausuren gefüllten Kopf freimacht -heute Nachmittag gehts los Richtung Elm, wo wieder eine Nacht in der Jugendherberge ansteht !! :)
 

Goslarsche Zeitung vom 23.04.2015 mit Bericht über das 'Training für Inklusion' am Samstag den 18.04.2015. Es ist schön, dass die Presse berichtet !! :)
 

Bevor heute die 120 Kilometer lange Eichsfeld RTF im lockeren Tempo gefahren wurde, wurden gestern vier Stunden für einen guten Zweck auf der Rolle trainiert. Sponsor Zweirad Langer in Clausthal-Zellerfeld stellte von 09:00 Uhr - 13:00 Uhr die nötige Ladenfläche für Rolle, Fahrrad und ein passendes Schild zur Verfügung, um das Samstagstraining vom Keller in die Öffentlichkeit zu verlagern. In den vier schnell umgehenden Stunden wurde nun neben der lokalen Presse auch den sonstigen Ladenbesuchern, sowie vorbeikommenden Freunden erklärt, warum Inklusion für jeden wichtig ist. Eine ordentliche Anzahl an Kilometern und ein kleines Video krönen jetzt die kleine feine Aktion, die zum zweiten Radsportkapitel des Wochenendes überleitet -der Eichsfeld RTF mit Start in Gieboldehausen. Die 120 Kilometer fanden nach einem lockeren Start ein paar Fahrer, die den ersten größeren Hügel recht schnell überqueren wollten. Diese Fahrer anführend setzten bei Hälfte der Strecke Knieprobleme ein, welche die zügige Fahrt mit einer kleinen Pause stoppen mussten. Die Wahl viel anschließend auf eine langsamere Gruppe, welche die Knieprobleme bis zum Ziel erträglich halten ließ und das zweite Radsportkapitel des schönen Frühlingswochenendes zuschlagen ließ !! :)
 

Über die letzten Tage vorbereitet erfühlte das gut bepackte Rennrad am späten Freitag Nachmittag das erste mal in diesem Jahr den Straßenbelag. Im Gepäck befanden sich eine komplette Regenmontur, Notfalllösungen für unterwegs, drei mit Dextro Energy bedruckte Flaschen mit Getränken, eine Auswahl selbig bedruckter Riegel, Navigationsgerät, Beleuchtung und ein frisch beantragter Jugendherbergsausweis mit passenden Buchungsunterlagen. Während nun der letzte Schnee am Straßenrand der Sonne unterlegen war, ging es in den rund 80 Kilometer entfernten Elm, wo bald eine Nacht mit so wenig Komfort wie möglich und so viel wie nötig begann. Der nächste Tag begann dort mit der Weiterfahrt zum Startort, an welchem eine Vielzahl ungewöhnlicher von Muskelkraft betriebener Fahrzeuge beobachtet wurde, die teilweise mehr Raumschiffen glichen, als Fahrrädern. Schließlich wurde die anfängliche Aufregung kurz vor dem Start genommen, indem man als Brevetneuling bekannt aus dem letztjährigen „Projekt Styrkeproven 2014“ das Glück hatte, kurz vor dem 50-60-Köpfigen Starterfeld vorgestellt zu werden. Die folgenden ersten Kilometer des Brevets begannen bei schönstem Frühlingswetter in lockerem Tempo und nachdem die erste Kontrolle nach 37 Kilometern mit der vorderen Gruppe ohne Probleme erreicht wurde, klappte auch die Navigation und Überfahrt zur nächsten Kontrolle bei Kilometer 100 ohne weitere Zwischenfälle. Die erste große Flasche war geleert und unterwegs fand auch schon der erste Riegel seinen Weg in den Magen, weshalb nun ein Stück Gebäck mit einem kühlen Getränk von der Kontrolltankstelle für die nächsten Stunden reichen sollte. Während anschließend sehr gut beobachtet werden konnte, wie die umliegenden Windkraftanlagen kurz vor der Sturmabschaltgrenze Energie produzierten, folgten zu Zweit die 47 härtesten Kilometer gegen den Wind bis zur nächsten Kontrolltankstelle. Der jetzt nicht mehr von vorne, sondern von der Seite kommende Wind, brachte über das gut bepackte Rad hohe seitliche Steigungsprozente in die Anzeigen der Navigation, welche bei Kilometer 180 an einem Supermarkt mit neuen Batterien versorgt werden mussten. Mit gutem Gefühl und Rückenwind schoben die Beine das Rad dann über die letzten Kilometer des Hügels „Elm“ an der letzten Kontrolle entlang bis zur Zielkontrolle bei Kilometer 208, an welcher nach Abgabe der Kontrollkarte erster Regen einsetzte. Aufgrund der immer stärker werdenden Winde aus dem Süden musste nun beschlossen werden, die Rückreise in jene Windrichtung nach Hause über öffentliche Verkehrsmittel fortzusetzen. Mit einer Menge Kilometern in den Beinen wurde erstmalig der große rot eingebrannte Sonnenbrand des Jahres unterhalb von Ärmeln und Radhose entdeckt, welcher die erfolgreiche Absolvierung des ersten Brevets in diesem Jahr noch einmal eindrucksvoll festhält !! :)
 

07. April 2015

Training März 2015

Die schweren Zeiten des Abiturlernens sind überwunden - 1500 Kilometer auf der Rolle im März !! :)
 

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